Weitere Informationen zur Figurenspieltherapie

Was geschieht beim therapeutischen Figurenspiel?

Aus einer großen Auswahl von Hand- und Tierfiguren und Requisiten wählt der Klient diejenigen aus, die seinem aktuellen Bedürfnis entsprechen. Das innere Wissen beeinflusst die Wahl der Figuren. Der Klient gibt mit den ausgewählten Figuren seinem seelischen Erleben eine Gestalt. Eigene Geschichten werden gespielt, in denen sich die persönlichen Themen symbolhaft widerspiegeln können.

  • Der Klient kann sich im Figurenspiel Belastendes von der Seele spielen, innere Spannungen abbauen, schwierige Situationen mehrfach durchspielen und Wege zur Verarbeitung und Lösung seiner Probleme finden.

  • Aktuelle Lebensthemen können ins Bewusstsein gebracht und angeschaut werden.

  • Unter Anleitung der Therapeutin erhält der Klient die Möglichkeit, Konfliktsituationen bewusst oder unbewusst zu verstehen und eigene Lösungsmöglichkeiten zu finden und auszuprobieren.

  • Eine einfache Modelliertechnik ermöglicht es dem Klienten, eigene Spielfiguren herzustellen, die den inneren Prozess unterstützen.

Für wen eignet sich das therapeutische Figurenspiel? 

Oft geraten Kinder, Jugendliche oder Erwachsene durch Ereignisse in ein Ungleichgewicht. Das therapeutische Figurenspiel kann bei emotionalen Belastungen, Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten und allgemein in Phasen der Wandlung helfen.

 

Dies könnten sein:

  • Psychosomatischen Reaktionen

  • Trauerverarbeitung

  • Schlafstörungen

  • Trennungs- und Scheidungssituationen

  • Entwicklungsverzögerungen

  • Aggressionen

  • Schwierige Familiensituationen

  • Depressionen

  • Traumatische Ereignisse

 

Auch den Wunsch nach mehr Bewusstheit im Leben kann das therapeutische Puppenspiel unterstützen.

Wie lange dauert eine therapeutische Einheit?

Eine Therapieeinheit dauert 60 Minuten. Sie findet in der Regel wöchentlich statt.

Die Therapie kann in Räumlichkeiten in München oder in Hohenthann, Tuntenhausen, Landkreis Rosenheim stattfinden.